Wenn Kinder nicht mehr zur Schule gehen können
Wenn Kinder wiederholt nicht mehr zur Schule gehen können, ist das für die ganze Familie eine große Belastung. Wiederkehrende Kopf- oder Bauchschmerzen ohne ausreichenden organischen Befund, Ängste, emotionale Überforderung oder psychosoziale Belastungen können dazu führen, dass der Schulbesuch zunehmend vermieden wird.
Schulvermeidung ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein klinisch relevantes Symptom. Häufig tritt sie im Zusammenhang mit psychischen, psychosomatischen oder entwicklungsbezogenen Beeinträchtigungen auf.
Warum frühe Hilfe wichtig ist
Ohne gezielte Unterstützung besteht das Risiko, dass sich die Problematik verfestigt. Mögliche Folgen sind zunehmende Fehlzeiten, Lernrückstände, sozialer Rückzug sowie eine Beeinträchtigung der seelischen Entwicklung und der schulischen Teilhabe.
Unser Angebot: „Back to School“
Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar bietet ein strukturiertes, zeitlich begrenztes, multiprofessionelles Behandlungskonzept, das Kinder schrittweise und nachhaltig bei der Rückkehr in den Schulalltag unterstützt.