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"Back to school"

Wenn Kinder nicht mehr zur Schule gehen können

Wenn Kinder wiederholt nicht mehr zur Schule gehen können, ist das für die ganze Familie eine große Belastung. Wiederkehrende Kopf- oder Bauchschmerzen ohne ausreichenden organischen Befund, Ängste, emotionale Überforderung oder psychosoziale Belastungen können dazu führen, dass der Schulbesuch zunehmend vermieden wird.

Schulvermeidung ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein klinisch relevantes Symptom. Häufig tritt sie im Zusammenhang mit psychischen, psychosomatischen oder entwicklungsbezogenen Beeinträchtigungen auf.

Warum frühe Hilfe wichtig ist

Ohne gezielte Unterstützung besteht das Risiko, dass sich die Problematik verfestigt. Mögliche Folgen sind zunehmende Fehlzeiten, Lernrückstände, sozialer Rückzug sowie eine Beeinträchtigung der seelischen Entwicklung und der schulischen Teilhabe.

Unser Angebot: „Back to School“

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar bietet ein strukturiertes, zeitlich begrenztes, multiprofessionelles Behandlungskonzept, das Kinder schrittweise und nachhaltig bei der Rückkehr in den Schulalltag unterstützt.

 

Unsere Ziele

  • Zeitnahe und medizinisch begründete Wiederherstellung der schulischen Teilhabe
  • Reduktion von Fehlzeiten und Vermeidung einer Chronifizierung
  • Stabilisierung der psychischen Gesundheit und Förderung der altersgerechten Entwicklung
  • Enge Einbindung bestehender Unterstützungssysteme (Schule, Eltern, Vorbehandler:innen, Jugendhilfe)

Hinweise zur Aufnahme

  • Angebot für Kinder im schulpflichtigen Alter
  • Aufnahme abhängig von der Kapazität
  • Gruppenzusammenstellung nach vergleichbarem Alter und Geschlecht
  • Geeignet bei noch nicht chronifizierter Schulvermeidung

 

Schulmaterialien mit einem Apfel vor einer Schultafel

Bildnachweis: Adobe Stock – Pixel-Shot

Ablauf der Behandlung

  • Stationäre Behandlung über vier Wochen
    • inklusive therapeutisch begleiteter Erprobung von Wochenendaufenthalten
  • Klare Tagesstruktur
    • therapeutische Einzel- und Gruppenangebote
    • Unterricht in der Klinikschule
    • pädagogisch begleitete Gruppenangebote
  • Intensive psychotherapeutische Begleitung
    • umfassende psychosomatische und psychosoziale Diagnostik
    • Entwicklung individueller Bewältigungsstrategien
    • gezielte Vorbereitung auf den Schulbesuch in den ersten zwei Wochen

 

  • Schrittweise schulische Reintegration
    • ab der dritten Behandlungswoche Besuch der Heimatschule
    • bei Bedarf zunächst begleitet
  • Enge Zusammenarbeit
    • mit Schule, ambulanten Therapeut:innen und Jugendamt
    • Ziel: Aufbau eines langfristig tragfähigen Hilfesystems

Ihr Weg zu uns

"Back to School"
Tel: 03643 / 57-1503
 

Die Aufnahme erfolgt nach einem vorstationären Gespräch mit Eltern und Kind. Bitte bringen Sie die elektronische Gesundheitskarte und den Einweisungsschein zum vorstationären Gespräch mit.