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19. August 2026

Weimarer Klinikum bleibt Thüringens einzige Anlaufstelle für Spitzensportler

Freuen sich gemeinsam über die erneute Auszeichnung als DOSB-Untersuchungszentrum: Chefarztsekretärin Dorit Geist, Chefarzt PD Dr. Norman Best, Sportwissenschaftler Jürgen Hartmann, Oberarzt Christian Wietschel und die Leitende Physiotherapeutin Petra Günther (von links). Foto: Thomas Müller

Weimar bleibt auch in den kommenden Jahren ein wichtiger Standort für die sportmedizinische Betreuung von Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) führt das Zentrum für Physikalische und Rehabilitative Medizin am Sophien- und Hufeland-Klinikum weiterhin als offizielles Untersuchungszentrum für den Leistungssport.Die Bestätigung gilt bis zum 31. Dezember 2028.

Damit gehört das Weimarer Zentrum weiterhin zu den bundesweit anerkannten Einrichtungen, in denen die verpflichtenden sportmedizinischen Grunduntersuchungen von Bundeskaderathletinnen und -athleten durchgeführt werden. Die Untersuchungen erfolgen nach den Vorgaben des DOSB-Leitfadens zur sportmedizinischen Grunduntersuchung und dienen dazu, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Athletinnen und Athleten langfristig zu sichern.

„Wir freuen uns sehr über die erneute Anerkennung durch den DOSB. Sie bestätigt die hohe Qualität unserer Arbeit und das Engagement unseres gesamten Teams für den Leistungssport“, sagt PD Dr. Norman Best, Chefarzt des Zentrums für Physikalische und Rehabilitative Medizin. „Die regelmäßigen Untersuchungen sind ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge im Spitzensport. Sie helfen dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen, Verletzungen vorzubeugen und Sportlerinnen und Sportler optimal auf ihrem Weg zu begleiten.“

Das Weimarer Zentrum betreut seit vielen Jahren Kaderathletinnen und -athleten aus olympischen und paralympischen Sportarten. So vertraute bspw. 2024 die englische Fußballnationalmannschaft auf die gute Arbeit. Aktuell werden unter anderem die Damen des FC Carl-Zeiss-Jena oder Kea Hammerl, eine der besten Thüringer Radsportlerinnen im Nachwuchsbereich, am Zentrum betreut. Ein interdisziplinäres Team aus Sportmedizinern sowie weiteren Fachkräften überprüft den Gesundheitszustand der Athletinnen und Athleten umfassend – von der allgemeinen Leistungsdiagnostik über Funktionsuntersuchungen bis hin zur Beratung zu Training, Regeneration und Prävention. Die aktuell gültige Zertifizierung als Exzellenzentrum für Manuelle Medizin und Manuelle Therapie ergänzt das Spektrum dabei ideal.

Ein weiterer Vorteil des Standortes ist die enge Zusammenarbeit mit den verschiedenen Fachabteilungen des Sophien- und Hufeland-Klinikums. Bei medizinischen Auffälligkeiten können Spezialisten kurzfristig hinzugezogen und weiterführende Untersuchungen koordiniert werden. Dadurch profitieren die Sportlerinnen und Sportler von einer umfassenden medizinischen Betreuung aus einer Hand.

Ein weiterer Bestandteil der DOSB-Anerkennung sind verbindliche Qualitätsstandards in den Bereichen Anti-Doping und Safe Sport. Das Untersuchungszentrum verpflichtet sich unter anderem dazu, Mitarbeitende regelmäßig zu aktuellen Anti-Doping-Bestimmungen zu schulen und Maßnahmen zum Schutz der Athletinnen und Athleten vor interpersonaler Gewalt umzusetzen.

„Die Anerkennung durch den DOSB ist auch eine Auszeichnung für die kontinuierliche Arbeit unseres Teams und unsere langjährige Verbindung zum Sport in Thüringen und darüber hinaus“, betont PD Dr. Best. „Wir möchten den Athletinnen und Athleten weiterhin eine verlässliche medizinische Begleitung auf höchstem Niveau bieten.“

Neben den Untersuchungen für Bundeskaderathletinnen und -athleten steht das Zentrum auch ambitionierten Freizeit- und Breitensportlerinnen und -sportlern für sportmedizinische Untersuchungen und Beratungen zur Verfügung.