„Unsere Praxisanleiterinnen begleiten die Studierenden der Hebammenwissenschaft durch den klinischen Alltag. Dabei vermitteln sie neben fachlichem Wissen auch Sicherheit, Empathie und Professionalität im Umgang mit werdenden Eltern. Diese Faktoren sind essenziell für eine gute Ausbildung des Nachwuchses“, erklärt Pflegedirektorin Diana Fiedler.
Vor sechs Jahren wurde die Hebammenausbildung in Deutschland akademisiert und erfolgt seither als duales Studium. Das Sophien- und Hufeland-Klinikum ist als
kooperierende Einrichtung Ernst-Abbe-Hochschule Jena aktiv in das Studium der Hebammenwissenschaft eingebunden. Die Studierenden profitieren dabei von einer engen Verzahnung theoretischer und praktischer Inhalte – insbesondere durch die intensive Begleitung erfahrener Praxisanleiterinnen. Derzeit sind drei Studentinnen am Weimarer Klinikum tätig.
„Als Kooperationspartner der EAH Jena leisten wir gemeinsam mit dem Beleghebammenteam einen wichtigen Beitrag zur Zukunft des Hebammenberufs. Unsere Praxisanleiterinnen übernehmen dabei eine zentrale Rolle. Erfreulich ist auch die Tatsache, dass wir in jedem Jahr eine Hebammenstudentin für unser Haus gewinnen können – dies zeigt, dass unser Klinikum als Ausbildungsort gefragt ist“, sagt Geschäftsführer Tomas Kallenbach.
Zum Internationalen Hebammentag würdigte er gemeinsam mit Pflegedirektorin Diana Fiedler und dem neu gewählten Vorsitzenden der Mitarbeitervertretung, Karsten Pfuhl, die Arbeit der Beleghebammen und Praxisanleiterinnen mit einer kleinen Aufmerksamkeit. Diese steht symbolisch für die große Anerkennung, die ihrer täglichen Arbeit im Kreißsaal und darüber hinaus gilt.
Wie lebendig und unverzichtbar die Arbeit im Kreißsaal ist, zeigte sich zum Internationalen Hebammentag: Bis zum Nachmittag haben drei Babys das Licht der Welt erblickt – weitere Geburten wurden in den nächsten Stunden noch erwartet.Das Sophien- und Hufeland-Klinikum zählt zu den größten Geburtskliniken Thüringens. Das erfahrene Team der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe betreut werdende Eltern in einer familiären Atmosphäre und möchte den Frauen eine selbstbestimmte Geburt ermöglichen, dabei werden auch alternative Behandlungsverfahren angeboten. Nach der Geburt wird auf der Wochenstation eine optimale Betreuung gewährleistet. Zudem hat die Sicherheit oberste Priorität: Als „Perinatalzentrum Level II“, der zweithöchsten Versorgungsstufe, ist die Klinik auch auf Risikoschwangerschaften und Frühgeburten spezialisiert. Das Beleghebammenteam bietet darüber hinaus ein umfangreiches Kursangebot für Schwangere und junge Mütter mit ihren Kindern an.