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28. September 2026

Gemeinsam erleben, gestalten und entdecken – der Gemeinschaftstag der Evangelischen Pflegeschule

Zum Gemeinschaftstag kamen Schülerinnen und Schüler der Evangelischen Pflegeschule im Evangelischen Gemeindezentrum „Paul Schneider“ in Weimar-West zusammen, um gemeinsam vielfältige Aktionen erleben, etwas Praktisches oder musisches zu gestalten und dabei kulturelle Vielfalt und Gemeinschaft zu entdecken.  Die insgesamt sechs Klassen der Pflegeschule sind in Frühjahrs- und Herbstkurse. Da sich die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Kurse im Schulalltag nur selten gemeinsam begegnen, wurde der Gemeinschaftstag ins Leben gerufen.

Der Gemeinschaftstag wird von Lehrer Karsten Pfuhl geplant und organisiert. Er bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich kursübergreifend kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich über Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen. Dadurch soll die Gemeinschaft innerhalb der Pflegeschule gestärkt und der Zusammenhalt zwischen den verschiedenen Klassen gefördert werden. In diesem Jahr standen wieder vielfältige Aktionen auf dem Programm.

Im Sambaworkshop wurde mit viel Energie, Freude und natürlich jeder Menge Rhythmus gemeinsam musiziert, getanzt und gelacht. Dabei zeigte sich schnell: Samba verbindet Menschen – unabhängig von Herkunft, Religion oder Kultur.

Die Kochgruppe sorgte für das leibliche Wohl aller Beteiligten. Mit viel Liebe wurde für alle Beteiligten des Gemeinschaftstages eine leckere Kartoffelsuppe zubereitet. 

Auch beim Backen passierte sehr viel: Teig wurde zubereitet, Obst geschnitten und der Ofen vorgeheizt: Zupfkuchen, Apfel- und Zwetschgenkuchen standen auf dem Backplan. 

Großer Beliebtheit erfreute sich auch der Workshop „Schellentrommeln bauen“. Dabei wurde zu Beginn der Holzrahmen sorgfältig geschliffen. Anschließend wurden Bierdeckel mit einem Hammer plattgeklopft – sie sorgen später dafür, dass die Trommel einen kräftigen Klang entwickelt. Aus zerschnittenen Plastikflaschen entstand schließlich die Trommelfläche der fertigen Instrumente.

Die Gruppe „Erkundung der Weimarer Tafel und Stadtkirche“ besuchte die Herderkirche und nahm dort an einem Mittagsgebet teil. Anschließend wurde ihnen die Arbeit der Weimarer Tafel näher erklärt. Dabei ging es vor allem darum, bedürftigen Menschen zu helfen und sie mit Lebensmitteln zu unterstützen.

Interessierte Schülerinnen und Schüler konnten in die Welt des indischen Tanzes eintauchen. Getanzt wurde zum bekannten Lied „Desi Girl“ aus einem indischen Film. Der Workshop war eine spannende und zugleich herausfordernde Erfahrung. Besonders das schnelle Tempo und die ungewohnten Tanzbewegungen erforderten Konzentration und Koordination. Trotzdem stand vor allem der Spaß an der Bewegung im Vordergrund. Die Teilnehmenden konnten eine ganz neue Art des Tanzens kennenlernen und gemeinsam in die indische Tanzkultur eintauchen. Auch die Lehrerinnen Julia Romanus und Annelie Müllenberg, die als einzige Deutsche am Kurs teilnahmen, waren begeistert. Ihr Fazit: „Jeder sollte das einmal ausprobieren – WAHNSINN!“

Beim Capoeira-Workshop ging es ordentlich zur Sache! Die Teilnehmenden konnten eine Sportart ausprobieren, die Tanz, Musik, Akrobatik und Kampfkunst miteinander verbindet. Schnelle Bewegungen, Ausweichen, Kicks und jede Menge Rhythmus machten den Workshop zu einer echten Herausforderung  und gleichzeitig zu einem riesigen Spaß! 
Gerade weil Capoeira für viele etwas völlig Neues war, hieß es: einfach ausprobieren, mitmachen und sich auf die Bewegungen einlassen. Dabei wurde schnell klar, wie viel Energie und Ausdruck in dieser besonderen Sportart steckt.

Auch das eigene Wohlbefinden kam nicht zu kurz. Bewegung, Ernährung und die Frage, was man selbst für Körper und Gesundheit tun kann, standen hier im Mittelpunkt. Dazu zählten Übungen für dir Rücken- und Bauchmuskulatur. Außerdem wurden Müsliriegel in den Sorten Choc-Chip-Karamell und Hafer-Nuss zubereitet.  

Auch eine Dokumentationsgruppe war im Einsatz. Die Schülerinnen und Schüler begleiteten die verschiedenen Aktionen mit Kamera und Stift und hielten besondere Momente, Eindrücke und Erlebnisse des Tages fest. Mit Fotos und Texten entstand so eine lebendige Dokumentation des Gemeinschaftstags.