Aktuelles > News/Pressemeldungen > Großes Interesse von Publikum und Ministerin am Stand des Weimarer Klinikums

Im Gespräch zum Thema Wiederbelebung: Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner informiert sich bei den Pflegeschülerinnen Verena Ortmann und Berta Kautzleben (von links)
Foto: Sandra Hellmuth 

Positive Bilanz des Sophien- und Hufeland-Klinikums zur Thüringer Gesundheitsmesse 

Von Beweglichkeitstests mit Physiotherapeutinnen über praktische Reanimationsübungen an einer lebensechten Puppe bis hin zur Demonstration der schweren Folgen vom Schütteln eines Säuglings: Mit einem breit gefächerten Programm hat sich das Team des Sophien- und Hufeland-Klinikums am Wochenende auf der Thüringer GesundheitsMesse präsentiert. 


„Das Interesse an unserem Stand war durchweg sehr groß. Die Besucher haben sich mit verschiedenen Fragen zu unserem Leistungsspektrum an uns gewandt. Besonders die praktischen Aktionen wurden sehr gut angenommen. Uns war es ein wichtiges Anliegen, den Besuchern etwas Nachhaltiges zu präsentieren. Daher haben beispielsweise unsere Pflegeschülerinnen mit sehr großem Engagement die Besucher auf ihre Kenntnisse zum Thema Wiederbelebung angesprochen und sie an unserer Demonstrationspuppe angeleitet“, resümiert Pflegedirektorin Diana Fiedler zufrieden.

 
Die Pflegeschülerinnen Berta Kautzleben und Verena Ortmann aus dem dritten Lehrjahr haben auch Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner während ihres offiziellen Messerundgangs angesprochen und nach ihrem Wissen zur Reanimation befragt. Die angehenden Pflegefachfrauen zeigten sich mit den Kenntnissen der Politikerin zufrieden. 


Abgerundet wurde der Messe-Auftritt des Weimarer Klinikums mit zwei Vorträgen zu den Themen „Was passiert in einer psychosomatischen Klinik?“ durch Chefarzt Dr. Thomas Vieweg und über „Moderne Behandlungskonzepte bei weiblicher Harninkontinenz und genitaler Senkung“ durch den Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Dr. Jörg Herrmann. 

Spatenstich zum Neubau psychiatrischer und psychosomatischer Tageskliniken  [16.12.2022]

Haben den symbolischen Spatenstich gemeinsam vollzogen: Die Chefärzte Dr. Richard Serfling (Psychiatrie) und Dr. Thomas Vieweg (Psychosomatik), Architektin Renée Möser vom RJ Planungsbüro, Oberbürgermeister Peter Kleine, Gesundheitsministerin Heike Werner, Geschäftsführer Tomas Kallenbach, Superintendent Henrich Herbst und der Aufsichtsratsvorsitzende, Rektor a.D. Axel Kramme (von links).
Foto: Thomas Müller

Der erste Meilenstein für ein neues Bauprojekt am Sophien- und Hufeland-Klinikum ist gesetzt: Am Campus des Klinikums wird ein neues Gebäude für Tageskliniken und Institutsambulanzen der Fachgebiete Psychiatrie und Psychosomatik entstehen. Im Beisein und unter Mitwirkung von Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (DIE LINKE) erfolgte nun der symbolische Spatenstich.
Der Freistaat Thüringen hatte dem Klinikum bereits 2009 und in den Folgejahren entsprechende Versorgungsaufträge zugewiesen und kommt nunmehr seiner Investitionsverpflichtung nach. Aktuell sind für das Projekt rund zwölf Millionen Euro aus dem Haushalt des Ministeriums veranschlagt. Die Bauzeit soll etwa zwei Jahre betragen.
Das Weimarer Klinikum zählt zu den großen und etablierten Anbietern von medizinischen Leistungen der Psychiatrie. Da Menschen mit psychischen Störungen immer häufiger den Anforderungen in Familie und Beruf nicht mehr gewachsen sind und professionelle Hilfe benötigen, orientieren sich Trend und Bedarf auf diesem Gebiet zunehmend auf tagesklinische und spezialisierte ambulante Leistungen in Institutsambulanzen.
Bereits frühzeitig mit der Planung des Klinikneubaus in den Neunzigerjahren wurde eine Tagesklinik konzipiert. In den 2000er Jahren haben sich die tagesklinischen Angebote spezialisiert und werden im Neubau auch den geronto-psychiatrischen Erfordernissen, also psychiatrischen Erkrankungen im hohen Lebensalter, gerecht werden. Parallel dazu hat das Klinikum bereits über viele Jahre sogenannte Psychiatrische Institutsambulanzen entwickelt. Diese schließen eine weitere Lücke zwischen den etablierten ambulanten Angeboten von niedergelassenen Ärzten und Psychologen sowie einer vollstationären Krankenhausversorgung. Weimar verfügt als eine von wenigen Kliniken in Thüringen auch über eine eigenständige Fachabteilung für psychosomatische Medizin. Auch für dieses Fachgebiet wird der Neubau eine Tagesklinik aufnehmen. Die Konzeption zum neuen Projekt erfolgte unter breiter Einbindung des Personals und unter modernsten fachlichen Gesichtspunkten in Verantwortung der beiden Chefärzte Dr. med. Richard Serfling und Dr. med. Thomas Vieweg. Nach Fertigstellung werden ca. 65 Ärzte, Psychologen, Therapeuten und Pflegekräfte täglich bis zu 100 Patienten auf ca. 2000 Quadratmetern Nutzfläche betreuen können.
Anlässlich des offiziellen Spatenstichs mit rund 50 geladenen Gästen galt der Dank des Geschäftsführers Tomas Kallenbach neben dem Geldgeber sowie den Ärzten und weiteren Mitarbeitern, die mit der Planung betraut waren, auch dem beauftragten Planungsbüro RJ aus Erfurt und der Stadt Weimar. Er dankte dem Oberbürgermeister und den Baubehörden für die zügige Bearbeitung des Bauantrages. „Nach fast 25 Jahren stehen dem Klinikum öffentliche Mittel für einen Erweiterungsbau des 1998 eingeweihten Klinikums zur Verfügung“, freute sich Tomas Kallenbach und fügte hinzu: „Die neuen Räumlichkeiten und auch ein unter therapeutischen Gesichtspunkten gestalteter Außenbereich kommen zukünftigen Patientinnen und Patienten der Region und insbesondere der Stadt Weimar zugute. Baukräne sind auch immer ein Zeichen von Entwicklung.“
Die Festrede anlässlich des Spatenstichs hielt der Aufsichtsratsvorsitzende der Gesellschaft, Rektor a.D. Axel Kramme. Darin betonte er das herausragende Leistungsangebot des Weimarer Klinikums und dessen erneute auf die Patientenbedürfnisse ausgerichtete Profilierung. Gesundheitsministerin Heike Werner wandte sich mit einem Grußwort an die geladenen Gäste und betonte darin die Notwendigkeit für zielgenaue Investitionen in die Krankenhaus-Infrastruktur und sah dies in Weimar gegeben. Am Rande der Veranstaltung lobten Oberbürgermeister und Aufsichtsratsmitglied Peter Kleine sowie Superintendent Henrich Herbst die vom Freistaat geförderte Initiative des Klinikums zur weiteren Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung.


  
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