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Süßes Schulterklopfen Anerkennung des Klinikums für Weimars Hebammenteam  [10.05.2024]

Weimar. Für Weimars Hebammen am Klinikum gab es heute ein süßes Dankeschön in Form hochwertiger Schokoladeneier mit Pralinéfüllung – liebevoll verpackt in Tütchen mit Storch-Motiv. Klinikchef Tomas Kallenbach und der Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, Dieter Erler, überreichten diese persönlich. Der Dank des Unternehmens anlässlich des internationalen Hebammentages am 5. Mai gilt insbesondere dem 15-köpfigen Hebammenteam, das in Weimars Kreißsälen jeden Tag und rund um die Uhr im Einsatz ist.

„Die Beliebtheit unseres Kreißsaales, nicht nur bei den werdenden Müttern aus Weimar, verdanken wir auch dem engagierten und emphatischen wirken dieser Berufsgruppe. Hebammen sind für jede Geburt unverzichtbar und sind in der Regel Garanten für einen optimalen Geburtsvorgang“, betont Kallenbach. „Seit gut einem Jahr sind die Hebammen eigenständig organisiert und damit mit mehr Eigenverantwortung für unser Haus tätig. Die Möglichkeit, dennoch jederzeit auch auf ärztliche Expertise zurückgreifen zu können, macht unser Haus so interessant“, so Kallenbach weiter.
Auch die diensthabenden Hebammen, die das Dankeschön stellvertretend entgegennahmen, blicken stolz auf ihren Beruf und ihre Kolleginnen. Dabei betonten sie, dass sie nicht nur schwangere Frauen, Mütter und ihre Kinder betreuen und versorgen, sondern auch beraten und mit ihrem Wissen Beistand in einer neuen Lebenssituation leisten. So betonte etwa Silke Misztrik, dass es für die werdenden Mütter sehr wichtig sei, eine Hebamme an ihrer Seite zu wissen. Seit wenigen Tagen kann sich das Hebammen-Team übrigens über zusätzliche Unterstützung freuen: Henriette Misztrik verstärkt seit dem 1. Mai den Kreißsaal. Der Beruf ihrer Mutter Silke habe bei ihrer Entscheidung, Hebamme zu werden, keine Rolle gespielt: „Als ich vor einigen Jahren am Klinikum Weimar ein Praktikum absolviert habe, wurde ich auf der Geburtshilfe eingesetzt und konnte bei einigen Geburten dabei sein. Diese Erlebnisse waren für mich so einprägsam, dass mein Berufswunsch feststand“, berichtet die 25-Jährige.

Erfahrung und medizinische Expertise spielen auch bei Hebammen eine große Rolle. Das Team kann insgesamt über 427 Berufsjahre und die damit verbundene Erfahrung in die Betreuung ab der Schwangerschaft, unter der Geburt sowie in der Nachbetreuung bis zur Beikost vorweisen.
Die werdenden Eltern können auf die professionelle Zusammenarbeit und Expertise von Hebammen sowie der Mitarbeitenden der Geburtsklinik und der Kinderklinik vertrauen. Das Weimarer Klinikum zählt zu den größten Geburtskliniken in Thüringen.

Wie wichtig Hebammen innerhalb des Gesundheitswesens sind, betonte auch die UNESCO im vergangenen Jahr mit einem lobenswerten Schritt. Sie hat das Hebammenwesen als „Immaterielles Kulturerbe der Menschheit“ anerkannt.

Hintergrund:
Der Welt-Hebammentag findet jedes Jahr am 5. Mai statt. Mit Aktionen und Infoveranstaltungen weisen weltweit Organisationen, Verbände und Vertreter*innen aus der Gesellschaft auf den Wert der Hebammenarbeit hin. Die Idee wurde erstmals auf dem Internationalen Hebammenkongress 1987 in den Niederlanden vorgestellt, nachdem entsprechende Vorschläge in den Mitgliedsorganisationen der International Confederation of Midwives (ICM) diskutiert worden waren. Seit 1990 wird der Welt-Hebammentag in jedem Jahr begangen und vom ICM organisiert.

  
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